Ökumene

Das Kreuz und das Boot, die als frühe christliche Symbole der Kirche für den Glauben und die Einheit stehen, dienen dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) seit langem als Logo und verbreiten die Botschaft der ökumenischen Bewegung. Wahrscheinlich ist die Symbolik des Bootes auf die Evangeliumsgeschichte von der Berufung der Jünger und der Stillung des Sturms am Galiläischen Meer zurückzuführen. Das Wort „oikoumene“ stammt vom griechischen „oikos“, das bedeutet Haus, Haushalt. Mit „ökumenisch“ ist also der gesamte Haushalt des Glaubens gemeint, alle Rassen, alle  Völker, alle Kirchen.

Das Zweite Vaticanum (1962 - 1965) nannte es eine seiner Hauptaufgaben, "die Einheit aller Christen wiederherstellen zu helfen" und gab eben dies den katholischen Gläubigen als Verpflichtung auf. Das Konzil fand damit in Deutschland offene Türen.

Die Pfarrgemeinde St. Martin pflegt eine intensive und partnerschaftliche Beziehung zur Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde Nottuln.

So unterstützen beide Gemeinden den Hinweis, dass grundsätzlich jede Veranstaltung mit einer Einladung an die jeweilige Schwesternkirche verbunden ist. Eine Ausnahme bilden nur die Sitzungen des Presbyteriums und des Kirchenvorstandes, die nicht öffentlich sind. Außerdem gibt es drei verschiedene Arbeitsgemeinschaften für speziell ökumenische Themen:

Darüber hinaus gibt es ökumenische Gottesdienste in den Schulen, Gottesdienste für die gesamte Gemeinde und zwei Bibelgesprächskreise, die für neue Interessenten offen sind. Informationen zu den Veranstaltungen können den Pfarrmitteilungen entnommen oder bei Claudia Bause (für Appelhülsen) und Dr. Guido Schmitz (für Nottuln)  erfragt werden.

Regelmäßige Ökumenische Angebote

Appelhülsen: Ökumenischer Gesprächskreis

jeden zweiten Dienstag um 20.00 Uhr

Schapdetten: Ökumenisches Frühstück

jeden dritten Dienstag um 9.30 Uhr im katholischen Pfarrheim